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Ski-Innsbruck -Stubai - Brückenschlag

Die Überzeugung und die Wahrheit bleiben!

Das vom Land Tirol beauftragte Gutachten kam in seinen Teilbereichen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Während das Projekt seitens BMVIT aus seilbahnrechtlicher Sicht ebenso ausführbar sei wie aus Sicht des AWS (Austria Wirtschaftsservice) und der Tourismusbank, gab es im Hinblick auf die Änderung des Tiroler Naturschutzgesetzes und mögliche Verletzungen der Alpenkonvention ein aus unserer Sicht nach wie vor höchst fragwürdiges „Nein“.

Das Team der ARGE Brückenschlag hält weiter an seiner Rechtsmeinung fest und steht unverändert und aus tiefster Überzeugung zum Projekt. Daran hat auch die politisch begründete Ablehnung nichts geändert.

Daher sind wir unverändert der Meinung, diese Ressourcen richtig und weitblickend investiert zu haben. Die von der ARGE Brückenschlag in Auftrag gegebenen Gutachten sprechen eine deutliche Sprache und belegen, dass ein JA zum Brückenschlag weit mehr ist:
+Es ist ein JA zur sinnvollen touristischen und infrastrukturellen Aufwertung einer in vieler Hinsicht schwächelnden Region.
+Es ist ein JA, nicht nur für das westliche Mittelgebirge und das Stubaital, sondern für die Weiterentwicklung des Wintersports im gesamten Großraum Innsbruck.
+Es ist ein JA für neue Arbeitsplätze, steigende Auslastung der touristischen Infrastruktur und Perspektiven für junge Menschen, die auch in Zukunft in diesen Regionen leben möchten.
+Es ist ein JA zu einem ressourcenschonenden Projekt, das mit einem absoluten Minimum an baulichen Beeinträchtigungen für die Natur umgesetzt werden kann.
+Es ist auch ein JA für ein Tirol, das sich zum Tourismus, zu lebenswerten ländlichen Regionen und zu echten Chancen für zukünftige Generationen bekennt.

Die Vision
Wir sind von einer intakten Umwelt, aber auch von einer guten Infrastruktur abhängig. Die Verbindung der Axamer Lizum mit den benachbarten Wintersportgebieten Muttereralm und Schlick 2000 (mit Anbindung an Neustift im Stubaital) wäre mit geringen Eingriffen realisierbar. Das westliche Mittelgebirge, das Stubaital, aber auch die traditionsreiche Olympiastadt Innsbruck könnten von "Ski-Innsbruck-Stubai" wirtschaftlich im hohen Maße profitieren. Dadurch können nicht nur hunderte Arbeitsplätze in der Region gesichert werden - es würden sogar neue Stellen geschaffen. Sowohl zur Sicherung der touristischen Lebensgrundlage für die in diesen Regionen lebenden Menschen, als auch einer zeitgemäßen und tollen Freizeitinfrastruktur erscheint ein Zusammenschluss unumgänglich. Diese Ansicht teilen auch alle Vertreter der betroffenen Gemeinden und Tourismusverbänden. Selten zuvor hat es ein Projekt gegeben, das so konsequent verfolgt und entwickelt wurde!

Verbindung Muttereralm - Axamer Lizum

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Fotomontage der geplanten zusammengebauten Bergstationen (Mittelstation) am vorderen Birgitzköpfl

Die Planungen sehen vor, eine 10er Einseilumlaufbahn (Gondelbahn) vom Pfriemesköpfl (Bergstation Götznerbahn) auf das vordere Birgitzköpfl zu errichten. Weiters würde eine 10er Einseilumlaufbahn von der Axamer Lizum auf das vordere Birgitzköpfl gebaut. Es ist angedacht, die Bergstationen so zu gestalten und in weiterer Folge zu verbinden, dass sie wie eine Mittelstation wirken und es z.B. auch für Anfänger möglich ist, ohne Umsteigen von der Axamer Lizum auf die Muttereralm und vice versa zu gelangen. Die Anbindung des Birgitzköpflhauses und der bestehenden schwarzen Abfahrt in die Axamer Lizum erfolgt über den bereits existierenden Götznergrubenlift.

Ski- und pistentechnisch ist ein leichter Skiweg einerseits von der neuen geplanten Bergstation Richtung Talstation Götznergrubenlift und andererseits von der Bergstation Götznergrubenlift/Birgitzköpflhaus retour zur neuen geplanten Bergstation vorgesehen. In weiterer Folge ist eine blaue Piste von der neuen geplanten Bergstation bis zur Birgitzeralm und weiterführend ein Skiweg in die Axamer Lizum vorgesehen.

Richtung Muttereralm wird die bestehende Anbindung genutzt. Dadurch ermöglichen wir zukünftig auch schwachen Skifahrern, durch das gesamte Gebiet fahren zu können.

Verbindung Axamer Lizum - Schlick2000

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Blick vom Hoadl Haus Richtung Hochtennboden und Hochtennscharte

Eine umfassende Analyse aller denkbaren Verbindungsvarianten hat ergeben, dass eine 3-Seilumlaufbahn vom Hoadl über den Hochtennboden und die Hochtennscharte direkt zur Bergstation der Kreuzjochbahn in die Schlick2000 die Umwelt und die Ressourcen schonendste Möglichkeit darstellt. D.h. es benötigt keine neuen Baustraßen, Lawinensicherungsmaßnahmen, Rodung von Bäumen,…

Die Seilbahn hätte eine horizontale Länge von 4,5 km. Die Spannfeldlänge von der Hochtennscharte bis zur Bergstation der Kreuzjochbahn beträgt 2.757 m. Der maximale Bodenabstand beträgt 368 m.

Im Vergleich dazu hat die „Peak2Peak“ in Whistler Mountain ein Spannfeld mit einer Länge von 3.024 m. Die 3-Seilumlaufbahn der Kitzbühler Bergbahnen hat eine Spannfeldlänge von 2.507 m. Es benötigt insgesamt 4 Stützen, wovon sich nur zwei im Ruhegebiet befinden. Die Fundamente für die im Ruhegebiet befindlichen Stützen benötigen ca. 150 m2. Die Stützenüberfahrt ist nachweisbar nahezu geräuschlos.

Die Überfahrt würde ca. 10 Minuten dauern und bietet die spektakulärsten Eindrücke unserer Umgebung - Winter wie Sommer!